Normal ist anders

Am 29. September 2022 veröffentlicht JURAYA in der Mühle Hunziken ihr drittes Album «After All».
Der Titel «after all»:  Juraya lässt die bemühenden 2 letzten Jahre bewusst hinter sich und zelebriert die Lebensfreude, lebt den Moment. After all ist ein Rock-Pop Album, geschaffen ohne eine einzige durch die Band niedergeschriebene Note. Kreiert hat das Album Juraya selbst. 2 Wochen jammte Juraya zu jeder Tages- und Nachtzeit zurückgezogen auf einem Hügel im französischen Jura. Entstanden ist, mit dem Schliff des Produzenten Marcel Jeker, ein sorgfältig musikalisch ausgearbeitetes Rock-Pop Album. Die Juraya Musiker kommen alle irgendwo aus dem Mitelland von Neuchâtel bis Interlaken. Sie haben ein wichtiges Ding gemeinsam: den ungewollten Drang kraftvoll und melodiös abzurocken, ihr Publikum zu tanzender Bewegung mit geschlossenen Augen zu infizieren, ihnen gute Vibes auf den Weg mit nach Hause zu geben, selbst in der Spielfreude aufzugehen. Das Mysterium der Verbindung der 5 Musiker, die von der Persönlichkeit nicht unterschiedlicher sein könnten, rührt sogar sie selbst. Der Gedanke daran macht ihnen Hühnerhaut. Normal ist anders.

Die Melodiekünstler

Pesche Urfer, lead vocals: Privat unterrichtet er Integrationsschüler auf 1272MüM. Auf der Bühne ist er ein Tier auf jeder Meereshöhe. Hinter der Bühne wirkt er als sensibler Integrator. Er geht im flow eines Stückes vor tausenden Zuschauern gleich ab, wie mit seinen Mitmusikern vor dem schwarzen Akkustikvorhang im Übungslokal. Alles oder nichts. Vollgas oder Stillstand. Rappen: nein. Falsche Töne? Kennt er nicht. Pesche ist ein kristallklarer Sänger, eine kristalliner Bühnenperformer aus dem BEO mit Gefühl.

GianCarlos Monn, Gitarre: Privat ein versierter Tüfteler an der Drehbank wie am Röhrenverstärker. Als ehemaliger Vionolist und begnadetes Saitentalent mag es nicht erstaunen, dass Carlos das Herbeiführen subkutan wirkender Gitarrensounds zum unverwechselbaren Handwerk erklärt hat. Hoch sind seine Ansprüche an seinen Sound und an sein eigenes Können der geschmeidigen Fingertechnik . Das Resultat macht unerkannte Freude. Wer ihn einmal live gehört hat, wird ihn nicht mehr los. Griffig, druckvoll, gleichwohl uneingeschränkt senisbel, immer im Fluss….ein unverwechselbarer Genuss!

Stefan Bregy, Piano, Synthy: Der Juraya Jungstar mit Berliner Musikwurzeln und dem unverkennbaren Walliserdialekt gibt ausserhalb der Band tausenden von Schülern während ihres Unterrichtes die Hand des digitalen Musikschaffens: Sein fahrendes Tonstudio. Ein stolzer «Hobby zum Berufmacher Unternehmer».  Steffi, unser Voll-Profi ohne Noten (ja das gibt es!). Ob 80er Elektrosynthy-fan oder in Überschallgeschwindigkeit- Konzertflügel Abstreicher: er ist unser unermüdlicher Komponist mit schier endloser Spielfreude (wie spät ist eigentlich…)?

Die Rhythmuskünstler

Billy Boy, Jürg Bill. Der Juraya Bassist und KMU-Unternehmensinhaber bleibt seinem Namen treu. Bill richtet es. Er führt seine eigene Unternehmung und stellt Zahlungsautomaten für den ÖV, Bauernbetriebe und bolivianische Trams her (hell!). Selbst einzahlen, so heisst allerdings die musikalische Devise in der Band: Kontinuierlich und unablässig gibt er Boden, aufs Wesentliche fokussiert, walkt den Bass schier pausenlos am Drücker. Solid und bestimmt gibt er den Kollegen Freikünstlersolisten ihren Raum. He’s the manager.

Adrian Forrer, Adi, Drums&Backvocals: «Ab dem dritten Takt habe ich den hiesigen Kontinent verlassen». Adi beschreibt Drummen mit der Band wie eine wunderbare Reise zu erleben. Und solche hat er als 3facher Familenvater, Geologe, Geschäftsführer und Reisefan viele hinter sich.  So entstehen auch mal Texte aus dem bunten Leben, und finden ihren Weg in die Musik. «Das Schlagzeugspielen, das physische wie mentale Arbeit unabdingbar koppelt, wirkt im Zusammenspiel mit den Tönen der Bandkollegen auf mich wie eine wohltuende und unschädliche Droge.» Es ist ein unbeschreiblicher Spass so zu drummen und zu singen.

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